Freitag, 21. Dezember 2007

Fahrgastrekord auf Waldviertler Schmalspurbahnen

Züge werden immer öfter das Reiseziel von Eisenbahnfans

Die Waldviertler Schmalspurbahnen verzeichnen in den letzten Betriebstagen der Saison 2007 einen neuen Fahrgastrekord. Bis Jahresende erwarten sich die Betreiber der Tourismuszüge, die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) sowie die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) an die 27.000 Passagiere. Das entspricht einem Zuwachs von 3.000 Fahrgästen.
Einen wesentlichen Beitrag zum Anstieg haben die Gemeinden entlang der Strecke geleistet. Viele Kommunen nutzen die Züge der Schmalspurbahnen als Tourismusattraktion, aber auch für eigene Veranstaltungen. Mit einem attraktiv gestalteten Fahrplan und den ergänzenden Rahmenprogrammen hat man es erreicht, eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Damit hat man Eisenbahn-Fans genauso erreicht wie jene Familien, die gerne einmal mit einem Tourismuszug fahren wollen.
Die letzten Züge des Jahres 2007, zum Weitraer Advent, sowie rund um die Weihnachtsfeiertage sind nach Auskunft der Österreichischen Bundesbahnen gut gebucht. Bei großem Passagieraufkommen können in einem Zug bis zu 450 Fahrgäste Platz finden.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

120 Tonnen Karpfen aus dem Waldviertel für Weihnachten

Fischzucht in Niederösterreich hat lange Tradition
Die Fischzucht hat im Waldviertel eine jahrhundertealte Tradition. Von den bundesweit etwa 2.800 Hektar Fischfläche liegt rund ein Drittel im Norden Niederösterreichs. Fast die Hälfte der heimischen Fischwirte hat sich auf die Produktion von Biofischen spezialisiert und unterwirft sich damit strengen Qualitätsrichtlinien. 120 Tonnen Bio-Karpfen werden heuer zu Weihnachten auf den Tellern öko- und gesundheitsbewusster Konsumenten landen.
Mit einem Fettgehalt von drei bis fünf Prozent ist der Karpfen entgegen seinem ehemals schlechten Ruf ein ausgesprochen gesunder und fettarmer Fisch. Bei der Teichwirtschaft im Waldviertel wird auf besonders klare Qualitätskriterien geachtet. So wachsen die meisten Tiere in großen Warmwasserteichen heran und erhalten als Futter ausschließlich Getreide ohne Zusatz von Farbstoffen, Antibiotika oder Hormonen.

Überdies wird durch das Zusammenleben verschiedener Fischarten wie Hechte, Welse, Schleien, Rotaugen, Rotfedern und Barsche auf natürliche Artenvielfalt geachtet. Jeder einzelne Fisch sollte eine Teichfläche von zumindest 20 Quadratmetern zur Verfügung haben. Außerdem steht das Teichleben mit der Umgebung in enger Verbindung, hier spielen auch Insekten, Vögel und Pflanzen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht.

In Niederösterreich gibt es rund 100 Fischwirte, die zusammen eine Teichfläche von 1.000 Hektar bewirtschaften. Die Bandbreite reicht dabei vom Kleinzüchter mit zwei Hektar bis zum größten Züchter Österreichs, dem Bio-Betrieb Fischer von Ankern, mit 165 Hektar in 26 Teichen. Verpflichtet sich ein Fischzüchter den strengen biologischen Kriterien, kann er mit einer Ernte von etwa 200 Kilogramm Fisch pro Hektar rechnen.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Christbäume von österreichischen Waldbauern sind auch heuer eine gute Wahl

"Auch heuer werden zu Weihnachten in Österreichs Haushalten wieder mehr als zwei Millionen Weihnachtsbäume stehen. Wer sich dabei für einen heimischen Christbaum entscheidet, kann so zur Erhaltung des ländlichen Raums beitragen. Für den heimischen Christbaum spricht sein frischer Zustand durch kürzere Transportwege und die heimische Wertschöpfung. Etwa 80 Prozent der heimischen Christbäume werden darüber hinaus nach ökologischen Richtlinien angebaut", so Umweltminister Josef Pröll.
Für rund 2.000 heimische Produzenten ist die Christbaumproduktion ein wichtiges Standbein für den Erhalt der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die von den österreichischen Bäuerinnen und Bauern produzierten Christbäume werden den hohen Qualitätsansprüchen der Konsumentinnen und Konsumenten gerecht. Qualitätskriterien sind insbesondere Form und Farbe des Baumes und der Nadeln sowie die Haltbarkeit.
"Der Irrtum, dass Christbäume den Wald zerstören bzw. reduzieren, ist nach wie vor sehr verbreitet. Dieses Argument kann jedoch nicht aufrechterhalten werden. Heimische Christbäume kommen überwiegend aus speziell dafür angelegten Kulturen. Kommen sie direkt aus dem Wald, dann ist das ein wichtiger und notwendiger Beitrag zur Walderhaltung. Die Bäume in dichten Jungwäldern brauchen mehr Licht und Platz, um besser wachsen zu können", so Pröll weiter, "wichtig ist, dass Christbäume nach ihrer Verwendung gesammelt werden und Heizkraftwerken zur Verfügung stehen. Sie sind ein wichtiger Rohstoff zur Energiegewinnung. Durch den Verkauf als Christbäume werden überdies die Waldpflegekosten reduziert."
Wenn man sicher gehen will, dass man einen Baum aus ökologischer, heimischer Produktion ersteht, so garantieren dies die Christbaumschleifen der Arbeitsgemeinschaften der bäuerlichen Christbaumzüchter. Viele weitere wichtige und nützliche Informationen zu Qualität und Kauf von Christbäumen findet man auf der Homepage der Österreichischen Christbaumbauern unter www.weihnachtsbaum.at.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Neues Niederösterreich-Buch von Michael Horowitz

Zeigt Abwechslungsreichtum und Vielfalt des Landes

Über das Bundesland Niederösterreich ist ein weiterer Prachtband erschienen. "Niederösterreich - das Buch" von Angelika und Michael Horowitz bietet auf 256 Seiten in Wort und Bild zahlreiche Impressionen, wie man sie in dieser Form und Vielfalt noch selten gesehen hat. Niederösterreich habe auch wie kaum eine zweite Region eine Vielfalt zu bieten, so der Autor und Journalist Michael Horowitz, der auch "die Dichte an kulinarischen und qualitativen Produkten" im Land zu schätzen weiß. Frei nach Johann Nestroy: "Die schönste Gegend ist ein gedeckter Tisch."
Die Gratwanderung, Niederösterreich "in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit zwischen zwei Buchdeckeln zu erfassen", wie es im Vorwort heißt, sei hier eindrucksvoll gelungen. Hier spüre man auch, dass jemand "professionell die Hand angelegt und sein Herz eingebracht hat", sagte Landeshauptmann Pröll.

Es ist nicht das erste Buch, das Horowitz über Niederösterreich geschrieben hat. Im Rahmen der Reihe "Das Leben in den Dörfern und Städten Niederösterreichs" sind bereits Bücher über Klosterneuburg, Mödling und Tulln erschienen. "Und es liegt auf der Hand, noch das eine oder andere Niederösterreich-Buch zu machen", so Horowitz, der seit 1989 auch für die Kurier-Beilage "Freizeit" verantwortlich zeichnet. Erschienen ist das neue Niederösterreich-Buch im Verlag "MHM - Michael Horowitz Media".