Montag, 5. Mai 2008

Erstes NÖ Speckfest in Großweikersdorf eröffnet

Ein wichtiges Signal für die Aufwertung des Schmidatals
Die regionsspezifischen und eigenständigen Möglichkeiten und Nischen mit dem Kulturgut Speck zu nutzen, ist eine wichtige Chance für den heimischen Bauernstand und den Familienbetrieb Bergmann, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Eröffnung des ersten NÖ Speckfestes in Großweikersdorf. Im Rahmen der Veranstaltung wird morgen um 15.00 Uhr der Versuch gestartet, mit dem größten aus einem Stück geschnittenen Schnitzel einen Weltrekord aufzustellen. Dafür benötigt man rund 5,8 Kilogramm Schnitzelfleisch im Ganzen, 120 Eier, 20 Kilogramm Mehl und Brösel, 60 Kilogramm Fett und eine riesige Pfanne.
 
Pröll, seit seiner Geburt mit der Region Schmidatal eng verbunden, bezeichnete das erste NÖ Speckfest als eine echte Neuigkeit und ein gutes Beispiel für Niederösterreichs innovativen Weg in Europa, wobei das Land die gute Entwicklung im Lebensmittelbereich unter anderem mit den Initiativen "Genussregion Österreich" und "So schmeckt Niederösterreich" unterstützt. Dabei werde auch das Ziel verfolgt, durch die Entwicklung von Qualitätsprogrammen das Image der heimischen Fleischprodukte zu erhöhen, um den Marktanteil niederösterreichischer Lebensmittel am Europäischen Gesamtmarkt zu erhöhen.
Zum Schmidatal hielt der Landeshauptmann fest, dass sich die Region in den vergangenen Jahren unter anderem mit der erfolgreichen Landesausstellung "Zeitreise Heldenberg" und den Sonderschauen "Echt tierisch! - Was sieht der Mensch im Tier" bzw. "Fantastische Welten" international einen Namen gemacht habe. Ein wichtiges Signal für die Aufwertung des Schmidatals sei auch die Erfolgsgeschichte des Speckspezialisten Bergmann, der sich zu einem exzellenten Botschafter des Landes entwickelt habe und Kraftquelle für die Zukunft sei.

Sonntag, 4. Mai 2008

Tourissimus 2008 - Die Tourismusbranche kürt ihren Nachwuchs in Krems!

Der Tourissimus 2008 ist am 23. April mit einer glanzvollen Abschlussveranstaltung an der IMC FH Krems ins Finale gegangen.

Der Österreichische Tourismus-Forschungspreis, der heuer zum fünften Mal in dieser Form ausgetragen wurde, fand dieses Jahr seinen Weg nach Krems. Mag. Andreas Hüttner, 1. Vizepräsident der ÖGAF, die gemeinsam mit der FHWien-Studiengänge der WKW den Preis ins Leben gerufen haben, zur Bedeutung dieser Auszeichnung:
"Wissenschaft kann nur dann publik gemacht werden, wenn man sie fördert. Wenn man die Jugend vor den Vorhang bittet und zeigt, was sie leisten. Das passiert im Rahmen des Tourissimus".

Das Interesse am abschließenden öffentlichen Hearing war sehr groß - für einige anwesende BranchenvertreterInnen sicherlich die Möglichkeit, aussichtsreiche Nachwuchs-TouristikerInnen persönlich kennen zu lernen. Die hochkarätige Jury unter der Leitung von Dr. Helmut Zolles (ETB) und Mag. Dorith Wurm (BMUKK) machte sich ihre Entscheidung nicht leicht. In der Kategorie "Fachspezifische Themenstellungen an HLTs und Kollegs für Tourismus" ging der Tourissimus 2008 an die Tourismusschulen Modul - Martina Braiek, Kathrin Österreicher, Johanna Rupp, Sandra Staniek überzeugten mit ihrer Arbeit "Warum wird Wien als Standort der 5*-deluxe Hotellerie immer attraktiver?".

In der Kategorie "Touristische Diplomarbeiten an Universitäten, FHs bzw. an Fachhochschulstudiengängen" ging die begehrte Swarovski-Trophäe ebenfalls nach Wien - an Frau Mag. (FH) Manuela Strasser (FHWien-Studiengänge der WKW) mit ihrer Arbeit "Was ist ein Kunde wert? Customer Lifetime Value als Methode zur Kundenbewertung in der Reisebranche".

Dr. Christine Juen-Sabaditsch (Studiengangsleiterin Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft, IMC FH Krems) führte durch das Rahmenprogramm mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Zukunft - Tourismus - International - Chancen für Österreich" mit Christoph Madl (GF der NÖ- Werbung), Gerhard Walter (Direktor des Lech-Zürs Tourismus), Prof. Schertler (Universität Trier) und Josef Bucher (Vorsitzender des Tourismusausschusses).